Gutes Katzenfutter: Welche Organe wirklich rein sollten und welche nicht, Nassfutter Katze

Gutes Katzenfutter: Welche Organe wirklich rein sollten und welche nicht

Unser Kater Merlin hatte jahrelang eine laufende Nase. Immer wieder. Mehrere Tierärzte und auch wir dachten lange, es wäre chronischer Katzenschnupfen. Wir haben von Medikamenten bis alternativen Behandlungen wie Eigenbluttherapie alles versucht um ihn zu heilen. Bis wir die Diagnose bekamen: Futtermittelallergie. Das war der Moment, der alles verändert hat. Ich habe mich daraufhin so tief in das Thema Katzenfutter eingelesen wie nie zuvor. Dass Getreide problematisch ist, wusste ich schon. Aber dann kam die große Erkenntnis: Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Die richtige Zusammensetzung, also welche Fleischbestandteile und Organe wirklich enthalten sind, macht einen enormen Unterschied. Ich wünschte, ich hätte mich viel früher damit beschäftigt und hätte Merlin viel Leid erspart.

Fleisch ist nicht gleich Fleisch: der Unterschied der zählt

Das war meine größte Erkenntnis nach Merlins Diagnose. Ich dachte immer, Fleisch ist Fleisch. Hauptsache viel davon. Aber das stimmt nicht. Im Wesentlichen gibt es zwei Kategorien tierischer Zutaten die sich in Nährwert und Funktion enorm unterscheiden: Muskelfleisch und Innereien. Beide gehören in gutes Nassfutter für Katzen aber aus völlig unterschiedlichen Gründen.

Muskelfleisch: Die Basis die niemals fehlen darf

Muskelfleisch ist die wichtigste Grundlage der Katzenernährung. Es liefert hochwertige Aminosäuren, ist gut verdaulich und versorgt den Körper mit der Energie die er für alle grundlegenden Funktionen braucht. Ohne ausreichend Muskelfleisch hat ein Nassfutter ein strukturelles Problem, das auch durch noch so viele Innereien nicht ausgeglichen werden kann.

Deswegen gilt: Muskelfleisch muss an erster Stelle der Zutatenliste stehen, denn die erste Zutat ist mengenmäßig immer die häufigste. Und wie erkennst du gutes Muskelfleisch? An der konkreten Bezeichnung „Muskelfleisch“. Alles andere ist zu schwammig, man kann sich dabei nie sicher sein, ob es sich um Muskelfleisch oder andere Fleischabschnitte handelt. Ein Hersteller, der Muskelfleisch verwendet, wird es in der Regel auch so angeben. Es gibt ja immerhin keinen Grund, eine hochwertige und vergleichsweise teure Zutat hinter einer ungenauen Bezeichnung zu verstecken.

Innereien: Wertvoll, aber nicht alle gleich

In der Wildnis frisst eine Katze nach dem Reißen eines Beutetiers auch dessen Organe, und das aus gutem Grund. Genau dort konzentrieren sich essenzielle Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Innereien sind also nicht automatisch minderwertig. Aber sie sind deshalb noch lange nicht alle gleichwertig.  Welche Innerei in welcher Menge vorliegt, macht den entscheidenden Unterschied. Und genau deshalb lohnt es sich, bei den Innereien genauer hinzuschauen.

Gutes Katzenfutter: Welche Organe wirklich rein sollten und welche nicht, Nassfutter Katze
Welche Organe gehören in gutes Katzenfutter

Gutes Katzenfutter: Diese Organe gehören rein

Nicht jedes Organ das im Nassfutter für Katzen landet, bringt automatisch einen Mehrwert. Und nicht jedes Organ, das auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt, ist schlecht. Entscheidend ist zu wissen welches Organ welchen Zweck erfüllt und in welcher Menge es sinnvoll ist. Die Organe hier sind genau in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie in einem guten Katzenfutter enthalten sein sollten. 

Herz: Das wichtigste Organ im Napf und warum das so ist

Das Herz ist in der Katzenernährung ein kleines Wunderwerk und das liegt vor allem an Taurin. Diese Aminosäure ist für Katzen lebenswichtig. Im Gegensatz zu Hunden und Menschen kann ihr Körper sie nicht selbst in ausreichender Menge herstellen. Taurin ist entscheidend für die Herzgesundheit, die Funktion der Augen und des Nervensystems. Ein dauerhafter Taurinmangel führt zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden, bis hin zur Erblindung oder Herzmuskelerkrankungen. 

Herzfleisch, egal ob vom Huhn, Rind oder Lamm, ist einer der reichhaltigsten natürlichen Taurinlieferanten überhaupt. Zusätzlich liefert Herz hochwertiges Eisen und weitere wertvolle Nährstoffe wie Coenzym Q10 und B-Vitamine. Wenn du Herzfleisch in der Zutatenliste findest, ist das ein sehr gutes Zeichen. An zweiter Stelle nach dem Muskelfleisch ist es sogar richtig gut. Es zeigt, dass der Hersteller verstanden hat, was eine Katze wirklich braucht.

Taurin halte ich persönlich für den einzigen ernährungsphysiologisch wirklich relevanten Zusatzstoff in hochwertigem guten Katzenfutter, im Gegensatz zu vielen anderen zugesetzten Vitaminen und Nährstoffen. 

Leber: Nährstoffbombe mit einem Haken den du kennen solltest

Leber gehört zu den nährstoffdichtesten Zutaten, die es gibt. Reich an Vitamin A, Eisen, Kupfer und verschiedenen B-Vitaminen unterstützt sie das Immunsystem, die Blutbildung und viele zelluläre Prozesse.

Die Leber so nährstoffreich, dass sie sinnvoll dosiert werden muss. Ein zu hoher Leberanteil kann zu einer Überversorgung mit Vitamin A führen, was langfristig toxisch wirken kann. Im richtigen Verhältnis eingesetzt, also als Ergänzung und nicht als Hauptzutat, ist sie aber ein echter Qualitätsindikator. Im Gegensatz zum Herz, das an zweiter Stelle sogar ideal ist, sollte die Leber eher weiter hinten in der Zutatenliste auftauchen.

Magen: Die unterschätzte Zutat die kaum jemand auf dem Schirm hat

Der Magen wird im Zusammenhang mit Katzenfutter oft übersehen oder belächelt. Dabei ist er durchaus eine wertvolle Zutat. Magen liefert hochwertiges tierisches Protein, Bindegewebe beziehungsweise Kollagen und verschiedene Mikronährstoffe wie Eisen und Zink. Von welcher Tierart der Magen stammt, spielt dabei keine große Rolle. Roh enthält der Magen außerdem natürliche Verdauungsenzyme. Wie viel davon nach der Verarbeitung noch erhalten bleibt, hängt aber unter anderem davon ab, wie stark und wie lange das Futter erhitzt wird. Auch deshalb achte ich auf eine schonende Garung.

Hals: Klingt ungewöhnlich, ist aber wertvoller als man denkt

Hals im Katzenfutter? Klingt erstmal seltsam. Aber in verarbeiteter Form liefert er wertvolles Kollagen und Bindegewebe sowie hochwertige Proteine. Kollagen kann die Gelenk- und Hautgesundheit unterstützen, und die natürliche Struktur des Halsgewebes bringt Nährstoffe mit, die in reinem Muskelfleisch in dieser Zusammensetzung so nicht vorkommen. 

Lunge: Wenn aber nur zu einem geringen Anteil

Lunge ist grundsätzlich kein schlechtes Zeichen. Sie ist leicht verdaulich und fettarm, was für manche Katzen durchaus von Vorteil sein kann. Großartig punkten kann sie nährstoffmäßig aber nicht. Als Ergänzung zu Herz und Leber ist sie okay und als kleinsten Teil in der Organzusammensetzung finde ich sie schon sinnvoll. Für mehr wäre mir persönlich zu wenig dahinter.

Nassfutter Katze: Diese Organe gehören ins gute Katzenfutter
Diese Organe gehören in gutes Katzenfutter

Diese Organe würde ich im Nassfutter für Katzen lieber nicht sehen

So wertvoll die richtigen Organe im Katzenfutter sind, so kritisch sollte man andere betrachten. Nicht jedes Organ ist super gesund, aber auch nicht automatisch hochgefährlich. Manche Organe landen oft aus einem einzigen Grund im Nassfutter für Katzen: Sie sind günstig zu beschaffen.

Niere: Was du als Katzenbesitzer wissen solltest

Als Filterorgan entfernt die Niere Stoffwechselendprodukte aus dem Blut und sorgt dafür, dass diese ausgeschieden werden. Bestimmte Stoffe können sich bei diesen Vorgängen jedoch im Nierengewebe anreichern. Dazu gehört Cadmium, das in der Niere in deutlich höheren Konzentrationen vorkommen kann als im Muskelfleisch. Dieses giftige Schwermetall kann sich langfristig im Körper ansammeln und besonders die Nieren schädigen. Wie stark das Nierengewebe belastet ist, hängt unter anderem von der Herkunft und dem Alter des Tieres ab.

Die Niere liefert zwar B-Vitamine, Selen und Eisen, dafür gibt es mit Herz und Leber aber deutlich wertvollere natürliche Quellen. Für mich spricht auch der Phosphorgehalt gegen Niere im Katzenfutter. Besonders bei nierenkranken Katzen muss die Phosphorzufuhr genau im Blick behalten werden. Einen überzeugenden Grund, warum Niere in einem guten Katzenfutter enthalten sein müsste, sehe ich deshalb nicht.

Euter: Der Grund warum ich hier immer zweimal hinschaue

Euter taucht gelegentlich in günstigeren, aber manchmal auch in teureren Nassfuttersorten auf und das ist, für mich, aus mehreren Gründen kritisch. Es ist sehr fettreich, liefert im Vergleich zu hochwertigeren tierischen Bestandteilen aber kaum nützliche Fettsäuren oder relevante Mikronährstoffe. Dazu kommt, dass Euter hormonelle Rückstände aus dem natürlichen Körperhaushalt des Tieres enthalten kann, die langfristig auf den Stoffwechsel der Katze wirken könnten.

Einen echten ernährungsphysiologischen Mehrwert erkenne ich hier nicht. Wenn du Euter in der Zutatenliste siehst, ist das für mich meistens ein klares Zeichen dafür, dass Kosten wichtiger waren als Qualität.

Milz: Warum ich sie meide

Die Milz enthält zwar Eisen und Vitamin B12, gehört aber gleichzeitig zu den besonders purinreichen Innereien. Eine hohe Purinzufuhr kann bei Katzen die Bildung von Uratsteinen begünstigen. Katzen, die bereits zu solchen Steinen neigen, müssen deshalb entsprechend purinarm ernährt werden. Dazu kann Milz bei empfindlichen Katzen Verdauungsprobleme wie weichen Kot oder Durchfall verursachen.

Einen wirklichen Grund, warum Milz in einem guten Katzenfutter enthalten sein müsste, sehe ich persönlich nicht. Meiner Meinung nach taucht sie in Rezepturen vor allem deshalb auf, weil sie günstig verfügbar ist, und nicht, weil sie der Katze einen besonderen Nutzen bringt.

Kehlkopf, Strosse und Schlund: Mehr Risiko als Mehrwert

Kehlkopf und Strosse setzen sich überwiegend aus Knorpel und Bindegewebe zusammen. Auch im Schlund sehe ich gegenüber hochwertigem Muskelfleisch oder nährstoffreichen Organen keinen Mehrwert. Diese Bestandteile sind günstig verfügbar. Der enthaltene Kollagenanteil macht sie für mich deshalb noch lange nicht zu einer wertvollen Zutat.

Ein weiterer Punkt ist die direkte Nähe zur Schilddrüse. Wird das Schilddrüsengewebe während der Verarbeitung nicht vollständig entfernt, können Schilddrüsenhormone in das Futter gelangen und möglicherweise auch bei Katzen eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen. Bei einer Untersuchung an Hunden ließen sich solche Hormone sowohl in Trockenfleisch-Snacks als auch in Dosenfutter nachweisen. In einem fertigen Futter sowie in der dafür verwendeten Zutat Schlund wurde sogar Schilddrüsengewebe entdeckt. Nachdem das Futter gewechselt wurde, normalisierten sich die Schilddrüsenwerte der betroffenen Hunde wieder.

Deshalb genügt mir auch die Angabe „ohne Schlund“ nicht, wenn stattdessen Kehlkopf oder Strosse enthalten sind. Daraus lässt sich nicht erkennen, wie sorgfältig diese Bestandteile vom Schilddrüsengewebe getrennt wurden.

Nassfutter Katze: Diese Organe gehören nicht in gutes Katzenfutter
Diese Organe gehören nicht in gutes Katzenfutter

Tierische Nebenerzeugnisse im Katzenfutter: Das solltest du darüber unbedingt wissen

„Tierische Nebenerzeugnisse“ ist einer der meistgenutzten und gleichzeitig unklarsten Begriffe auf Katzenfutteretiketten. Per Definition umfasst er alle tierischen Bestandteile, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Dazu gehören Organe, Knorpel, Bindegewebe und Fett usw. Je nach Zusammensetzung können stark verarbeitete Rohstoffbestandteile enthalten sein, deren Ausgangsmaterial unter anderem Federn, Klauen, Hörner, Hufe, Borsten, und Häute umfassen kann und diese haben kaum Nährwert. Laut EU-Recht dürfen im kommerziellen Heimtierfutter nur sogenannte Kategorie-3-Nebenprodukte verwendet werden, also Bestandteile von Tieren die für die menschliche Ernährung geschlachtet wurden. Das klingt erstmal beruhigend, sagt aber noch nichts über die tatsächliche Qualität aus. Denn auch wenn das Tier für Menschen geschlachtet wurde, bedeutet das nicht, dass die verwendeten Fleischteile oder Organe auch Lebensmittelqualität haben. Teile, die bestimmte Qualitätsanforderungen nicht erfüllen, werden nicht als Lebensmittel deklariert und landen stattdessen im Tierfutter. Deshalb ist Lebensmittelqualität für mich ein klares Kriterium beim Kauf.

Das eigentliche Problem ist die fehlende Transparenz. Wenn auf einem Nassfutter „tierische Nebenerzeugnisse“ steht, weißt du als Käufer nicht, was genau drin ist. Der Hersteller ist nicht verpflichtet, die einzelnen Bestandteile aufzuschlüsseln. Das bedeutet: Ein Produkt kann hochwertige Organe enthalten oder eben nicht.

Der sicherste Weg, gute Qualität von schlechter Qualität zu unterscheiden, ist die Deklaration. Hersteller von gutem Katzenfutter nennen die enthaltenen Organe konkret: „Hühnerherz“, „Rinderleber“, „Hühnermagen“ und das sind Angaben, die zeigen, dass der Hersteller weiß, was er einsetzt, und dazu steht. Minderwertige Produkte verstecken sich hinter vagen Formulierungen wie „tierische Nebenerzeugnisse (min. 4 % Leber)“ was bedeutet, dass der Rest unklar bleibt. Je konkreter und detaillierter die Deklaration, desto besser.

Checkliste Nassfutter Katzen: So erkennst du gutes Katzenfutter
Checkliste: So erkennst du gutes Katzenfutter

Checkliste: So erkennst du gutes Katzenfutter

  • Hoher Fleischanteil (ideal: mindestens 70%; Rest meist Brühe ca. 28 – 30%) 99% Fleisch Mythos
  • Fleisch in Lebensmittelqualität
  • Klare Deklaration der Zutaten (keine vagen Sammelbegriffe wie „tierische Nebenerzeugnisse“)
  • Einzelne Fleischbestandteile und Organe sind konkret benannt (z. B. Herz, Leber)
  • Muskelfleisch steht an erster Stelle der Zutatenliste
  • Sinnvolle Organe enthalten (z. B. Herz, Leber, Magen, Hals, Lunge)
  • keine unnötigen Organe wie Niere, Euter, Milz, Kehlkopf, Strosse oder Schlund
  • Taurin ist zugesetzt und ausreichend enthalten (Richtwert: mindestens ca. 1.500 mg/kg)
  • Nährstoffbasis aus Fleisch und Innereien statt Schwerpunkt auf synthetischen Vitaminen und Mineralstoffen
  • Funktionale Zusätze (z.B. Bierhefe, Grünlippmuschel) in geringer Menge möglich (insgesamt 0,5 – 2%)
  • Keine unnötigen pflanzlichen Anteile wie Gemüse und Getreide
  • Kein zugesetzter Zucker
  • Keine künstlichen Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe
  • Verständliche, offene Kommunikation statt Marketingfloskeln

Fazit

Ein hoher Fleischanteil allein macht für mich noch lange kein gutes Katzenfutter aus. Entscheidend ist, woraus dieser Fleischanteil tatsächlich besteht. Welche Art von Fleisch und welche Organe enthalten sind, sagt tausendmal mehr aus als eine hohe Prozentzahl auf der Dose. Vor allem, auch wenn man den 99 % Fleisch Mythos bedenkt. Daher ist nicht die Menge des Fleisches im Katzenfutter entscheidend, sondern welche Bestandteile in welcher Qualität und in welchem Verhältnis wirklich drin sind. Nur so kann man von einer ausgewogenen, gesunden Ernährung sprechen.

Da ich weiß, dass das vor allem am Anfang überfordernd sein kann, biete ich dir gern meine Unterstützung an. Ich analysiere dir kostenlos dein aktuelles Futter.

Häufige Fragen:

Welche Organe gehören in gutes Katzenfutter?

Herz, Leber, Magen, Hals und in Maßen auch Lunge sind wertvolle Organe im Katzenfutter. Besonders das Herz ist durch seinen natürlichen Tauringehalt unverzichtbar. Entscheidend ist immer die richtige Kombination und Menge.

Welche Organe sollte gutes Katzenfutter nicht enthalten?

Niere, Euter und Milz bieten kaum ernährungsphysiologischen Mehrwert und tauchen in Rezepturen meist deshalb auf, weil sie günstig verfügbar sind. Ich persönlich meide Katzenfutter in dem diese Organe enthalten sind.

Was bedeutet „tierische Nebenerzeugnisse“ auf dem Etikett?

Dieser Begriff ist bewusst vage gehalten und kann alles Mögliche enthalten, von hochwertigen Innereien bis zu minderwertigen Reststoffen. Ein transparenter Hersteller nennt die Organe konkret beim Namen. Steht nur „tierische Nebenerzeugnisse“ drauf, ist das für mich ein Warnsignal.

Warum ist Taurin im Katzenfutter so wichtig?

Katzen können Taurin im Gegensatz zu Hunden und Menschen nicht selbst in ausreichender Menge herstellen. Ein dauerhafter Mangel kann zu ernsthaften Schäden führen, bis hin zur Erblindung oder Herzmuskelerkrankungen.

Woran erkenne ich gutes Katzenfutter auf einen Blick?

Muskelfleisch steht an erster Stelle der Zutatenliste, die Organe sind konkret benannt, kein „tierische Nebenerzeugnisse“ ohne Erklärung, kein Getreide, keine künstlichen Zusätze und ein Hersteller der offen und transparent kommuniziert. Die vollständige Checkliste findest du weiter oben im Artikel.

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